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  [ALLHAMDULEILAH. G.R.A.M.]

Video: G.R.A.M.
Audio: reMI

limitierte Auflage
signiert mit Beitext
18 +2 Stück

300 Euro (inkl. UST)

Herausgeber:
Kunstverein Medienturm

Text zur Edition:
Katerina Czerny
„Ein Computer wird von innen und außen mit zwei Webcams gefilmt; die Bilder werden ins Internet übertragen. Von einer Website holt sich der auszuschäumende Computer Bilder seiner eigenen Zerstörung und zeigt diese, solange er noch funktionstüchtig ist. Wer nicht am Schauplatz ist, beobachtet die Aktion im Internet“.
Soweit die „Versuchsanordnung“ des Architekten Thomas Kienzl, die G.R.A.M. (Graz) analog zur 2003 durchgeführten Neuinterpretation der Rudolf Schwarzkogler-Aktion „musikalische komödie für’s fernsehen (farbfernsehen)“ neu interpretiert (Sound, Schnitt: reMI , Graz/Berlin/Utrecht). Die Zerstörung eines Computers durch PU-Schaum wird von G.R.A.M. mit den via Internet veröffentlichten Videos über Geiselnahmen durch islamistische Glaubenskrieger in Verbindung gebracht: Eine Dreiecksbeziehung zwischen Täter, Opfer und Konsument (Publikum) entsteht. Die (ursprüngliche) Aktion läuft auch im virtuellen, öffentlichen Raum: eine Mensch-Maschine-Inszenierung als Endlosschleife: Nur so funktioniert der moderne Terror. Der Titel des Videos ALLHAMDULEILAH stammt aus dem Persischen und bedeutet „Gott sei Dank“.

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